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Das Klimaparlament Bad Segeberg und Umgebung hat getagt

In einer langen und arbeitssamen Sitzung hat am 31. Januar im BBZ Bad Segeberg erstmalig ein Klimaparlament getagt. Die Diskussionen verliefen intensiv und meinungsstark, doch weitestgehend gesittet.

Nach anfänglichem Zögern trug vor allem der Rat der Zeit viel Bedenkenswertes zur Sitzung bei. Zudem kam es zu spontanen Antragskoalitionen zwischen den Botschaftern der Kohlenstoffe und der Eschen sowie denen der Regenwürmer und der Bienen. Hierdurch wurde die Beschlussfassung deutlich erleichtert. Der Antrag der Uhus vom Kalkberg (Nr. 6, “Drohnenshow statt Feuerwerk bei den Karl-May-Spielen”) schaffte es nur knapp (mit den vierthöchsten Gegenstimmen) zum Beschluss, hier ist wohl eine Überprüfung der Maßnahme nach ersten Testumsetzungen geboten. Keine Mehrheit hingegen fanden die Anträge der PKWS, der Zahnstocher und des Flensburger Pils. Zumindest ein Teil der Forderungen der beiden Letztgenannten (“Mehr Weißbirken pflanzen”, “Gemeinwesen ist ein Wir und schmeckt noch besser mit ‘nem Bier”) findet sich jedoch in Teilen in den Beschlüssen Nr. 1 und 7 wieder.

Die Beschlüsse wurden in Anwesenheit des Bürgermeisters Toni Köppen gefasst und urkundlich an die „offiziellen“ Klimaschutzbeauftragten der Stadt Bad Segeberg Larah Sterll und des Landkreises Heiko Birnbaum übergeben.

Insgesamt also eine Sitzung, mit der alle Beteiligten mehr als zufrieden sein können!

Hier geht es zu den Bad Segeberger Beschlüssen.